Recruiting für Startups

Liebe Gründer, reden wir offen: Euer Recruiting unterscheidet sich deutlich von dem in Konzernen und etablierten Unternehmen. Das ist gut so – und doch gibt es einige Herausforderungen zu beachten.

Recruiting-Herausforderung Nummer 1: Euer Recruiting-Prozess von heute ist nicht mehr der von morgen. Er verändert sich - je nachdem, in welcher Phase Ihr Talente für Euch gewinnen wollt. Eine der größten Herausforderungen ist, diese 180° Drehung bei der Auswahl von Talenten zu erkennen, und zur richtigen Zeit umzusetzen. So ist es in Frühphasen wichtig, hochmotivierte Generalisten und Intrapreneure zu gewinnen, um Schlüsselpositionen zu besetzen. Hire for attitude, train for skills. In den Wachstumsphasen dagegen braucht es Vertriebsprofis und Spezialisten für die Kern-Bereiche, die in ganz anderen Recruiting-Prozessen und -Kanälen gesucht werden müssen.

Recruiting-Herausforderung Nummer 2: Fehlbesetzungen. Laut einer Studie von PwC sind Fehlbesetzungen in Startups häufig und über 20% der befragten Entrepreneure würden sich gerne wieder von ihren Mitarbeitern trennen - aufgrund fehlender Motivation und Mangel an Loyalität. Besonders unangenehm wird es, wenn es sich bei den betreffenden Mitarbeitern um (Freundes-)Freunde und Bekannte handelt. In jedem Fall aber richten Fehlbesetzungen einen erheblichen finanziellen Schaden an, was für ein Startup schnell auch existenzbedrohend werden kann. Ihr seid noch in der Frühphase und sucht Mitarbeiter hauptsächlich über Eure eigenen Netzwerke, Kontakte und Empfehlungen? Euch sind Motivation, Lernwille und das Brennen für eine gemeinsame Sache wichtiger, als Zeugnisse, Arbeitsproben, oder Job-Blabla? Dann hilft es, am Anfang zumindest Zeit in ein Anforderungsprofil mit Hard- und Softskills, aber auch gemeinsam definierten Werten und davon abgeleiteten Zielen zu definieren. Zeit ist ein gutes Stichwort, denn...

Recruiting-Herausforderung Nummer 3: Zeit. (Und Zeit = Geld). Klar - in jeder Phase kaum vorhanden. Dennoch muss man sich eingestehen, dass das Recruiting für Startups zeitintensiv ist. Es gilt, die investierte Zeit richtig zu nutzen. Auch, und vor allem Eure eigene, liebe Gründer. Ihr kalkuliert doch Eure Arbeitsleistung in den Recruiting-Prozess mit ein, oder? Und ebenfalls das Ausprobieren neuer, spannender Recruiting-Apps und Matching-Tools inkl. Kosten und Zeitaufwand, richtig? Dann wisst Ihr, dass man plötzlich doch viel Zeit und Geld investiert hat, obwohl eigentlich wenig Budget vorhanden war. Wir können Euch - je nach Phase und Bedarf - unterstützen, durch die Auslagerung des gesamten 360° Recruiting-Prozesses an uns oder indem wir zielführend und in Engpässen durch z.B. Active Sourcing unterstützen.

Wir haben speziell für Startups ein Recruiting-Starter-Paket geschnürt, das wir Euch gerne in einem Telefonat, einem Kaffee bei uns oder per Email erläutern.