Active Sourcing – Reduce to the max!

“Post and Pray is dead!” können viele nicht mehr hören. Und dennoch denken viele Unternehmen da draußen noch, dass es genügt, eine Stellenanzeige zu schalten!

Klar, man hat viel Zeit und Geld in Employer-Branding Maßnahmen gesteckt. So auch in die perfekte Stellenausschreibung. Schaut man sich diese aber genauer an, bleiben viele der Kampagnen weit hinter ihren Möglichkeiten. Nun geistert seit einiger Zeit der Begriff „Active Sourcing“ durch die HR Welt. Schön und gut – fragt man aber 10 Personaler nach Active Sourcing, bekommt man 6 unterschiedliche Meinungen und Erläuterungen.

Active Sourcing birgt nämlich die gleichen zwei Risiken wie Content-Marketing oder Employer-Branding:

  1. Der zeitliche Aufwand wird völlig unterschätzt
  2. HR-Allrounder in Unternehmen haben zu wenig Wissen darüber

Active Sourcing ist wie Kuchen, oder, besser noch, Torte backen: Es geht nur mit viel Zeit, dem perfekten Rezept, Leidenschaft und viel Fingerspitzengefühl. Der Vorteil bei der Torte: Man kann sie wegwerfen und neu backen. Active Sourcing verzeiht aber keine Fehler. Denn wenn man gute und passende Talente gefunden hat und nun Fehler in der Ansprache und im Interessens-Prozess macht, (den man strategisch aufbauen sollte), ist das Talent „verbrannt“ Ein für alle Mal – weg – futsch – adios amigos.

Lesen Sie dazu unseren Artikel: Der Perfect Match im Marketing-Recruiting.

Das geht schon bei der gründlichen Vorbereitung los. Hüten Sie sich davor, bei XING, LinkedIn oder Facebook einfach wild Leute anzuschreiben und mit ihrem Link zur Stellenanzeige zu befeuern. Das ist NICHT Active Sourcing. Viele machen den Fehler, aufgrund des Fachkräftemangel-Zeit-Druck mit einer riesigen Ladung Schrot in die Gegend zu feuern – nach dem Motto: Eine Tontaube wird schon vom Himmel fallen.

 

Active Sourcing bedeutet Qualität. Reduktion auf das Wesentliche – oder „reduce to the max“

Es geht darum, die potentiell richtigen Talente zu identifizieren und diese dann richtig, zielführend und zielgruppenorientiert anzusprechen – so, dass sie Interesse bekommen, Ihnen zu antworten.

Kurz gesagt: bei Active Sourcing kommt es auf 7 wichtige Dinge an:

  • Die perfekte Vorbereitung
  • Eine konkrete Ansprache-Strategie
  • Die richtigen Argumente
  • Der richtige Ton
  • Die passenden und vielleicht auch außergewöhnlichen Kanäle
  • Viel Zeit
  • Viel Expertise (und je mehr Expertise, desto weniger Zeit)

Klingt anstrengend? Ist es auch! Für gestandene Unternehmen ist das ein kompletter Paradigmenwechsel, den man aus dem inneren kaum bewältigen kann.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne aufgrund unserer Erfahrung aus vielen hundert Kontaktaufnahmen und Gesprächen. Oder wir unterstützen Sie als Personaldienstleister im Active Sourcing und Social Recruiting in Ihren Zeit- und Ressourcen-Engpässen.